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Videokonferenz-Displays: Kamera, Mikrofon und Touch in einem Gerät

Videokonferenz-Displays sind Bildschirme mit Fokus auf hybride Meetings. Sie kombinieren meist Touch, eine integrierte Videokonferenzkamera, ein Mikrofon-Array, Lautsprecher und drahtlose Verbindungsmöglichkeiten in einem Gerät. Für große Räume gibt es zusätzlich 21:9-Stretch-Displays für Microsoft Teams Front Row. Verfügbare Marken bei Displaynd sind unter anderem Samsung, iiyama, Hisense, ViewSonic und das Logitech Rally Board.

All-in-one mit integrierter Kamera oder Lösung mit separater Kamera?

Ein All-in-one-Display vereint Kamera, Mikrofon und Lautsprecher im Gerät: schneller Aufbau, ein USB-C-Kabel zum Notebook, werkseitig abgestimmte Bild- und Tonqualität und meist Teams- oder Zoom-Zertifizierung. Das ist ideal für standardisierte Meetingräume und den Rollout vieler gleicher Räume. Eine Lösung mit separater Kamera lohnt sich dagegen in großen oder ungewöhnlich geschnittenen Räumen: Die Kamera lässt sich frei platzieren, einzelne Komponenten sind wähl- und upgradebar, und mehrere Mikrofone oder Kameras sind möglich. Der Preis dafür ist mehr Aufbau- und Abstimmungsaufwand.

Welche Displaygröße passt zu welchem Raum?

Huddle-Räume für zwei bis vier Personen kommen mit 43 bis 55 Zoll und einer festen Weitwinkelkamera aus. Kleine Räume für vier bis sechs Personen passen zu 55 bis 65 Zoll mit Auto-Framing-Kamera. Mittlere Räume für sechs bis zehn Personen brauchen 65 bis 86 Zoll, oft mit PTZ-Kamera und Erweiterungsmikrofon. In großen Boardrooms ab zehn Personen sind 86 Zoll und mehr oder ein 21:9-Stretch-Display für Teams Front Row die richtige Wahl, kombiniert mit PTZ- oder Dual-Kamera und mehreren Mikrofonen.

Häufige Fragen zu Videokonferenz-Displays

Was ist ein All-in-one Videokonferenz-Display?
Ein All-in-one-Display vereint alle für hybride Meetings nötigen Komponenten in einem Gerät: Bildschirm mit Touch, eine integrierte Videokonferenzkamera, ein Mikrofon-Array, Lautsprecher und meist drahtlose Verbindungsmöglichkeiten. Statt einzelne Geräte zu verkabeln und aufeinander abzustimmen, schließen Sie Ihr Notebook über ein einziges USB-C-Kabel an und nutzen Kamera, Mikrofon und Ton des Raums. Das vereinfacht Aufbau, Bedienung und Wartung erheblich.
Wann ist ein AIO-Display mit integrierter Kamera die richtige Wahl?
Immer dann, wenn Räume standardisiert sind und es schnell und unkompliziert gehen soll. Die Komponenten sind werkseitig aufeinander abgestimmt, die Bild- und Tonqualität ist vorhersehbar, und viele Geräte sind direkt für Microsoft Teams oder Zoom zertifiziert. Für Huddle-Räume, kleine und mittlere Meetingräume sowie den Rollout vieler gleichartiger Räume ist das All-in-one-Display meist die wirtschaftlichste und zuverlässigste Lösung mit den wenigsten Fehlerquellen.
Wann sind Lösungen mit separater Kamera besser?
In großen Boardrooms und ungewöhnlich geschnittenen Räumen. Eine separate Kamera lässt sich frei platzieren, etwa in der Tischmitte oder an der Decke, und liefert dort oft den besseren Blickwinkel als eine fest am Display verbaute Kamera. Außerdem sind die Komponenten einzeln wähl- und aufrüstbar, mehrere Kameras und Mikrofone sind möglich, und defekte Teile lassen sich einzeln tauschen. Der Preis dafür ist mehr Verkabelung, Konfiguration und Abstimmungsaufwand.
Welche Displaygröße passt zu welcher Raumgröße?
Als Faustregel: Huddle-Räume für zwei bis vier Personen passen zu 43 bis 55 Zoll, kleine Räume für vier bis sechs Personen zu 55 bis 65 Zoll, mittlere Räume für sechs bis zehn Personen zu 65 bis 86 Zoll. Große Boardrooms ab zehn Personen brauchen 86 Zoll und mehr oder ein 21:9-Stretch-Display. Entscheidend ist, dass auch in der hintersten Reihe Inhalte und Gesichter klar erkennbar bleiben.
Was ist Teams Front Row und wofür sind 21:9-Displays?
Front Row ist ein Layout für Microsoft Teams Rooms, das das Meeting neu anordnet: Der geteilte Inhalt liegt mittig, die zugeschalteten Teilnehmer erscheinen in einer Reihe am unteren Bildrand auf Augenhöhe, dazu kommen Bereiche für Chat und Agenda. Damit das ohne Beschnitt funktioniert, braucht es ein extrabreites 21:9-Display. So wirken Remote-Teilnehmer präsenter und gleichberechtigter, als wären sie mit am Tisch.
Was bedeutet BYOM und USB-C One-Cable?
BYOM steht für Bring Your Own Meeting. Sie verbinden Ihr eigenes Notebook über ein einziges USB-C-Kabel mit dem Display und nutzen dessen Kamera, Mikrofon und Lautsprecher mit jeder beliebigen Konferenzsoftware. Gleichzeitig wird das Notebook oft geladen und das Bild übertragen. Das spart fest installierte Raum-PCs und macht den Raum unabhängig von der eingesetzten Plattform, egal ob Teams, Zoom, Google Meet oder Webex.
Brauche ich zusätzliche Mikrofone?
In Huddle- und kleinen Räumen reicht das integrierte Mikrofon-Array in der Regel aus, weil alle Teilnehmer nah am Display sitzen. In mittleren Räumen mit langem Tisch und in großen Boardrooms empfiehlt sich ein Erweiterungs-, Tisch- oder Deckenmikrofon, damit auch Personen am entfernten Tischende klar verstanden werden. Die nötige Reichweite hängt von Raumgröße, Tischlänge und Akustik ab.
Sind die Displays für Microsoft Teams und Zoom zertifiziert?
Viele Videokonferenz-Displays und Meeting-Boards sind für Microsoft Teams und Zoom zertifiziert, was eine geprüfte Zusammenarbeit von Kamera, Mikrofon und Software garantiert. Die genaue Zertifizierung unterscheidet sich je nach Modell und Hersteller. Wenn eine bestimmte Plattform für Sie verbindlich ist, prüfen wir die Zertifizierung des gewünschten Geräts gerne vorab, damit es ohne Überraschungen in Ihre bestehende Konferenzumgebung passt.
Kann ich drahtlos präsentieren?
Ja, die meisten Videokonferenz-Displays unterstützen drahtloses Teilen von Bildschirminhalten, etwa über AirPlay, Miracast, Chromecast oder herstellereigene Apps. So zeigen Teilnehmer ihren Bildschirm ohne Kabel. Für besonders stabile und plattformunabhängige drahtlose Präsentation gibt es zusätzlich dedizierte Wireless-Presentation-Systeme. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viele unterschiedliche Geräte und Gäste im Raum präsentieren sollen.

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