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Digital Signage in der Gastronomie: Menüboard, Selbstbestellung, Schaufenster und Außenbereich

Ein Menüboard hinter der Theke ist das Display mit der höchsten Rendite im ganzen Signage-Markt: Preise ändern sich in Sekunden, Tagesgerichte und Aktionen laufen automatisch zur passenden Uhrzeit, und die Druckkosten für Karten und Plakate fallen weg. Dazu kommen Selbstbestell-Terminals, das Schaufenster mit der Tageskarte und der Außenbereich. Fett, Dampf, Hitze und Dauerbetrieb entscheiden über die Technik.

Typische Bereiche in Gastronomie und Systemgastronomie

  • Menüboard hinter der Theke – Karte, Preise, Tageszeiten: Zwei bis vier Displays nebeneinander oder ein Stretch-Display über der Theke zeigen Karte und Preise, mit Frühstück, Mittag und Abend nach Zeitplan; Blick aus 2 bis 5 Metern, Wärme von Küche und Deckenlampen. Empfehlung: 43 bis 55 Zoll Signage-Displays mit 500 cd/m² und 24/7 an Menuboard-Halterungen, Querformat oder Hochformat, CMS mit Tagesplan. Digital Signage Displays.
  • Selbstbestellung – Kiosk statt Schlange: Gäste bestellen und bezahlen am Terminal: Kioskstele mit kapazitivem Touch, Kartenleser und Bondrucker; hunderte Berührungen am Tag, Fett an den Fingern. Empfehlung: 32 bis 43 Zoll Touch-Stele mit PCAP hinter durchgehendem Glas, 24/7, Anbindung an das Kassensystem. Werbestelen / Kiosk, Touch-Displays.
  • Schaufenster und Eingang – Tageskarte und Aktion zur Straße: Mittagskarte, Aktionen, Reservierung und Öffnungszeiten hinter der Scheibe oder als Kundenstopper vor der Tür; Sonne auf das Glas. Empfehlung: 43 bis 55 Zoll Schaufenster-Display mit 2.000 bis 3.500 cd/m² im Hochformat oder digitaler Kundenstopper für draußen.
  • Gastraum – Stimmung, Sport, Veranstaltungen: Veranstaltungshinweise, Specials, Sportübertragung, Hintergrundbilder; Kunstlicht, Blick aus 3 bis 8 Metern, oft auf Augenhöhe oder höher. Empfehlung: 55 bis 75 Zoll Signage-Display mit 350 bis 500 cd/m², Business-TV mit Tuner für Sport, Wandhalterung außer Reichweite. Biz-TV.
  • Außenbereich – Biergarten, Terrasse, Drive-in: Karte und Aktionen auf Terrasse und am Drive-in-Schalter, Wetter, Regen und Frost; 24/7, teils direkte Sonne. Empfehlung: Outdoor-Displays und -Stelen mit IP55 bis IP66 und 2.500 bis 4.000 cd/m², Drive-in-Menüboard im Gehäuse. Outdoor-Displays.
  • Küche und Personal – Bestellanzeige und Dienstplan: Kitchen-Display-System für Bestellungen, Dienstplan und Hygienehinweise im Personalbereich; Fett, Dampf, Hitze. Empfehlung: 32 bis 43 Zoll Displays mit 24/7, Schutzgehäuse oder Touch mit abwischbarem Glas, Anbindung an die Kasse.

Pakete aus dem aktuellen Bestand

  • Menüboard: Signage-Displays 500 cd/m², 24/7, 43 bis 55 Zoll für Thekenwand und Kacheln.
  • Kiosk: Touch-Stelen und Terminals mit kapazitivem Touch für Selbstbestellung.
  • Schaufenster: Hochhelle Displays ab 2.000 cd/m² für die Tageskarte zur Straße.
  • Terrasse und Drive-in: Outdoor-Displays und Stelen mit IP-Schutz, 43 bis 75 Zoll.

Software und Geräteverwaltung: der Teil, der nach dem Kauf zählt

Ein Menüboard ohne Software heißt: Bei jeder Preisänderung die Karte neu gestalten. Was in der Gastronomie zählt: Preise als Felder in der Vorlage, Tageszeiten-Karten automatisch, Geräte, die vor dem ersten Gast geprüft sind, und die Kasse als Datenquelle für Menüboard und Kiosk.

  • Erstellen und pflegen, nicht nur veröffentlichen: Vorlagen mit Logo, Farben und Feldern, Widgets für Wetter, Uhr und Nachrichten, Playlists je Display. Das Team ändert Text und Bild, das Layout bleibt stehen. Beispiel: Menüboard-Vorlagen mit Preisen als Felder: der Preis ändert sich, das Design bleibt. Tagesgericht als Foto vom Handy.
  • Zur richtigen Zeit auf dem richtigen Gerät: Dayparting nach Uhrzeit und Wochentag, Kampagnen mit Start und Ende, Ein- und Ausschaltzeiten, Gruppen von Displays mit eigenem Plan. Beispiel: Frühstück bis 11 Uhr, Mittagskarte bis 14:30, Abendkarte, Happy Hour; automatisch, ohne dass jemand umschaltet.
  • Von überall sehen, was läuft: Status, Screenshot, Temperatur und Laufzeit jedes Displays im Browser; Einstellungen, Neustart und Firmware-Updates zentral statt mit Fernbedienung vor Ort. Bei ein, zwei Geräten geht die Fernbedienung noch, ab drei nicht mehr. Beispiel: Sehen, ob alle Kacheln hinter der Theke laufen, bevor der erste Gast kommt; Neustart aus der Verwaltung.
  • Wer darf was, und wer kommt nicht rein: Rollen und Rechte, Freigabe-Workflow, verschlüsselte Verbindung, gesperrte USB-Ports und Menüs, Updates gegen bekannte Lücken. Ein Display ohne Verwaltung ist ein Rechner ohne Updates. Beispiel: Zugriff für Inhaber und Schichtleitung, Displays getrennt vom Kassennetz, keine fremden Sticks an der Theke.
  • Daten aus Systemen, die Sie schon haben: API, Feeds und Schnittstellen zu Kasse, Warenwirtschaft, CRM, DMS, PMS, Kalender oder Stundenplan: Preise, Belegung, Status und Termine erscheinen automatisch, ohne dass jemand tippt. Beispiel: Preise und Verfügbarkeit aus dem Kassensystem (Vectron, ready2order, Lightspeed) auf dem Menüboard, Bestellungen vom Kiosk in die Kasse.
  • Wegeleitung, Kiosk, Beratung: Menüs, Suche, Formulare und Karten auf Touch-Displays und Stelen; die Software liefert die Oberfläche, das Display den Touch. Ohne dafür gebaute Software bleibt Touch eine Webseite im Browser. Beispiel: Selbstbestell-Terminal mit Warenkorb und Zahlung, Tischreservierung am Eingang.

Displays: Samsung mit Tizen; Hisense mit Android; iiyama mit Android; Jedes Display mit HDMI über BrightSign-Player. Lizenz: Je Display, im Shop als Einmalkauf; Je Display, Cloud oder im eigenen Netz; Kostenlose Grundversion, Cloud; Player einmalig, Cloud-Verwaltung optional. Inhalte und Vorlagen: Vorlagen, Widgets, Editor im Browser; Vorlagen, Editor, Playlists; Vorlagen, Playlists, Grundfunktionen; HTML, Video, Vorlagen in BrightAuthor. Zeitplanung: Ja, mit Gruppen und Kampagnen; Ja; Ja, Grundfunktionen; Ja, umfangreich. Geräteverwaltung: Status, Einstellungen, Firmware, Neustart; Status, Einstellungen, Updates; Status, Grundeinstellungen; Player-Status, Updates, Protokolle. Integration: API, Feeds, Partner-Apps; API, Feeds; Feeds; API, HTML, Datenquellen, Touch. Passt zu: Rollouts, Filialen, Samsung-Flotte; Hisense-Flotte, Mittelstand; Einzelne Standorte, knappes Budget; Gemischte Displays, Sonderanwendungen, höchste Stabilität. Welche Lösung passt, entscheidet sich an der Display-Plattform, der Zahl der Geräte und den Systemen, die angebunden werden sollen. Wir beraten herstellerneutral, richten das System ein und schulen Ihr Team; die Entscheidung gehört vor den Kauf, nicht dahinter. Hintergrund im Ratgeber Samsung VXT, iiSignage² und Digital Signage Kosten; Player unter Mediaplayer.

Was Sie vor der Bestellung klären sollten

  1. Kassensystem nennen: Welche Kasse, und soll das Menüboard Preise und Verfügbarkeit daraus übernehmen? Kiosk-Terminals brauchen die Schnittstelle zwingend.
  2. Thekenwand vermessen: Breite, Höhe, Abstand zur Theke; daraus Anzahl und Größe der Kacheln oder Stretch-Format (Betrachtungsabstand).
  3. Wärme und Fett einplanen: 24/7-Freigabe, Betriebstemperatur bis 40 Grad, abwischbare Oberflächen, Abstand zu Küchenabluft (24/7).
  4. Zeitplan festlegen: Frühstück, Mittag, Abend, Happy Hour mit automatischem Wechsel; Feiertage und Saison im CMS.
  5. Schaufenster und Außen prüfen: Ausrichtung zur Sonne, Vordach, Stromanschluss draußen, Verankerung (Ratgeber Schaufenster).
  6. Montage planen: Menuboard-Halterungen mit Neigung, Deckenabhängung, Kabel in der Thekenwand; Aufbau vor Öffnung als Service.

Angebot für Ihr Restaurant, Café oder Ihre Kette

Schicken Sie uns ein Foto der Thekenwand mit Maßen, Ihr Kassensystem und ob Selbstbestellung geplant ist. Sie bekommen ein Menüboard-Paket aus Displays, Halterungen, Player und CMS mit Netto-Preisen; für Ketten als Standardpaket je Filiale, auf Wunsch mit Montage vor der Öffnung.

Häufige Fragen aus der Gastronomie

Was bringt ein digitales Menüboard gegenüber der gedruckten Karte?

Preisänderungen in Sekunden statt Neudruck, Tageszeiten-Karten automatisch, Ausverkauftes verschwindet sofort, Aktionen laufen als Video. Ketten berichten von 3 bis 8 Prozent mehr Umsatz je Bon durch Upselling-Motive und kürzere Entscheidungszeit in der Schlange. Die Druckkosten für Karten, Plakate und Aufsteller entfallen; bei einem Standort amortisiert sich ein Menüboard mit drei Displays meist im ersten Jahr.

Wie viele Displays brauche ich hinter der Theke?

Faustregel: ein 43- oder 50-Zoll-Display je 1,0 bis 1,2 Meter Thekenwand, drei bis vier Kacheln für eine volle Karte, lesbar aus 3 bis 5 Metern mit Schrift ab 40 Pixel. Alternativ ein Stretch-Display (37 Zoll, 32:9) über der Theke für Getränke und Aktionen. Die Kacheln hängen leicht nach unten geneigt auf Menuboard-Halterungen.

Welche Displays halten Küchenwärme und Dauerbetrieb aus?

Signage-Displays mit 24/7-Freigabe, Betriebstemperatur bis 40 Grad und geschlossenem Gehäuse: Samsung QM, iiyama LH, Hisense DM66, Dahua LDH. Fernseher und 16/7-Geräte fallen in der Thekenwand nach ein bis zwei Jahren aus. Direkt in der Küche mit Dampf und Fett braucht es Schutzgehäuse oder Outdoor-Displays mit IP-Schutz.

Wie kommen Preise aus der Kasse auf das Menüboard?

Über ein CMS mit Kassenschnittstelle oder eine Vorlage, die Preise aus einer Tabelle oder einem Feed liest. Viele Kassensysteme bieten ein Menüboard-Modul; sonst übernimmt ein Mediaplayer mit Gastro-CMS die Anzeige. Für ein Restaurant mit wenigen Änderungen reicht auch die Pflege im CMS von Hand, zum Beispiel über Samsung VXT. Wir klären das mit Ihrem Kassenanbieter.

Was braucht ein Selbstbestell-Terminal?

Eine Touch-Stele mit kapazitivem Touch hinter durchgehendem Glas (abwischbar, unempfindlich gegen Fett), Kartenterminal, Bondrucker, 24/7-Freigabe und eine Bestell-Software, die an die Kasse angebunden ist. Das Terminal ist nur so gut wie die Software; wir liefern die Hardware passend zu Ihrem Kassensystem und seinem Kiosk-Modul. Infrarot-Touch ist für Gastro ungeeignet, weil Fett und Ärmel Fehleingaben auslösen (Glossar).

Kann ich die Tageskarte ins Schaufenster hängen?

Ja, mit einem Schaufenster-Display mit 2.000 bis 3.500 cd/m² und Hitzeschutz im Hochformat; ein Innenraumdisplay oder Fernseher hinter der Scheibe ist nach einem Sommer defekt und tagsüber unsichtbar. Alternativ ein digitaler Kundenstopper vor der Tür mit IP55 und Akku oder Steckdose. Schaufenster-Displays, Ratgeber Schaufenster.

Was kostet ein Menüboard?

Drei 43-Zoll-Displays mit 24/7, Menuboard-Halterungen, Player und Einrichtung: 2.000 bis 3.200 Euro netto. Ein Stretch-Display über der Theke: 1.200 bis 1.800 Euro. Selbstbestell-Stele 32 Zoll mit Touch ohne Kartenterminal: 1.500 bis 2.500 Euro. Schaufenster-Display 43 Zoll mit 3.000 cd/m²: 2.000 bis 3.500 Euro. CMS ab 5 Euro je Display und Monat. Bis 800 Euro netto je Gerät gilt die Sofortabschreibung (Displays abschreiben).

Wie läuft die Montage im laufenden Betrieb?

Wir montieren vor der Öffnung oder am Ruhetag: Halterungen an der Thekenwand, Kabel in Kanal oder Wand, Displays einhängen, Player und Zeitplan einrichten, Karte einspielen. Drei Kacheln dauern etwa drei Stunden, die Einweisung des Teams 20 Minuten. Montageservice.