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Digital Signage im Hotel: Lobby, Tagungsbereich, Hotel-TV und Außenbereich

Ein Hotel zeigt an vier Orten: in der Lobby, wo Gäste ankommen und Wege suchen, vor den Tagungsräumen, wo die Belegung an der Tür steht, in den Tagungsräumen selbst, wo Veranstalter Technik erwarten, die funktioniert, und auf dem Zimmer, wo der Fernseher Begrüßung, Hotelinfo und Streaming liefern soll. Die Lobby läuft 24 Stunden, die Tagungsräume müssen hybrid können, und das Zimmer-TV ist ein eigenes Produkt mit eigener Software.

Typische Bereiche im Hotel

  • Lobby und Rezeption – Willkommen, Wegeleitung, Veranstaltungen: Begrüßung der Gruppen des Tages, Tagungsübersicht, Restaurantzeiten, Wetter, Ausflüge, Wellness; oft Glasfront und Tageslicht, 24 Stunden Betrieb, Blick aus 3 bis 8 Metern. Empfehlung: 55 bis 75 Zoll Signage-Display mit 500 bis 700 cd/m² und 24/7 oder Hochformat-Stele, zentrale Steuerung über CMS mit Anbindung an das Veranstaltungssystem. Digital Signage Displays, Werbestelen.
  • Türschilder und Wegeleitung – Belegung vor jedem Tagungsraum: Raumname, Veranstaltung, Zeit und Logo des Veranstalters an jeder Tür, automatisch aus dem Buchungssystem; Flur mit Kunstlicht, Blick aus 1 bis 3 Metern. Empfehlung: 10 bis 22 Zoll Signage-Displays an der Wand neben der Tür oder E-Paper-Schilder ohne Strom, zentral gesteuert. E-Paper-Displays.
  • Tagungs- und Konferenzräume – Präsentation und hybride Meetings: Veranstalter bringen eigene Notebooks, erwarten Bild per USB-C oder drahtlos, Kamera und Mikrofon für hybride Teilnehmer, Whiteboard für Workshops. Empfehlung: 75 bis 98 Zoll Display plus Videobar oder Tafel mit Kamera, USB-C-Tischanschluss, Wireless-Dongle; große Säle mit LED-Wand. Videokonferenz, LED-Wände.
  • Hotelzimmer – Hotel-TV mit Begrüßung und Hotelinfo: Persönliche Begrüßung, Infokanal mit Restaurant und Spa, Streaming vom Gast-Smartphone, Senderliste per Zentrale, kein Zugriff auf Einstellungen. Empfehlung: Hospitality-Fernseher 43 bis 65 Zoll mit Hotelmodus, Chromecast oder AirPlay, zentraler Verwaltung (Samsung LYNK, LG Pro:Centric). Hotel-TV.
  • Restaurant, Bar, Wellness – Karte, Angebote, Ruhe: Frühstückszeiten, Menü und Weinkarte, Bar-Aktionen, Spa-Anwendungen und Belegung; Stimmungsbilder statt Nachrichten. Empfehlung: 43 bis 55 Zoll Signage-Displays mit 500 cd/m² und Zeitplan, Stretch-Display an der Bar, Business-TV für Sport. Biz-TV.
  • Vorfahrt und Außen – Willkommen vor der Tür: Begrüßung, Parken, Veranstaltungen und Angebote an Vorfahrt, Parkplatz oder Fassade; Wetter, Sonne, 24/7. Empfehlung: Outdoor-Stelen und -Displays mit IP55 bis IP66 und 2.500 bis 4.000 cd/m². Outdoor-Displays.

Pakete aus dem aktuellen Bestand

  • Lobby: Signage-Displays und Stelen 500 bis 800 cd/m², 24/7, 55 bis 75 Zoll.
  • Tagungsraum: Tafeln mit Kamera und Mikrofon für hybride Veranstaltungen, 65 bis 86 Zoll.
  • Hotelzimmer: Hospitality-Fernseher mit Hotelmodus und zentraler Verwaltung.
  • Vorfahrt: Outdoor-Displays und Stelen mit IP-Schutz, 43 bis 75 Zoll.

Software und Geräteverwaltung: der Teil, der nach dem Kauf zählt

Lobby, Türschilder, Tagungsräume und Vorfahrt sind schnell 20 Displays, dazu die Zimmer-TVs. Was im Hotel zählt: Begrüßung und Tagungsübersicht aus dem Buchungssystem, Zeitpläne je Bereich, Gerätestatus im Technikbüro und Hotel-TVs mit eigener zentraler Verwaltung.

  • Erstellen und pflegen, nicht nur veröffentlichen: Vorlagen mit Logo, Farben und Feldern, Widgets für Wetter, Uhr und Nachrichten, Playlists je Display. Das Team ändert Text und Bild, das Layout bleibt stehen. Beispiel: Begrüßung, Tagesübersicht und Türschild als Vorlagen; der Empfang trägt Gruppennamen ein, das Layout bleibt.
  • Zur richtigen Zeit auf dem richtigen Gerät: Dayparting nach Uhrzeit und Wochentag, Kampagnen mit Start und Ende, Ein- und Ausschaltzeiten, Gruppen von Displays mit eigenem Plan. Beispiel: Tagungsübersicht morgens, Restaurantzeiten mittags, Bar-Angebot abends, Vorfahrt-Stele nachts gedimmt.
  • Von überall sehen, was läuft: Status, Screenshot, Temperatur und Laufzeit jedes Displays im Browser; Einstellungen, Neustart und Firmware-Updates zentral statt mit Fernbedienung vor Ort. Bei ein, zwei Geräten geht die Fernbedienung noch, ab drei nicht mehr. Beispiel: Lobby, Türschilder und Vorfahrt-Stele in einer Oberfläche, Neustart und Firmware aus dem Technikbüro.
  • Wer darf was, und wer kommt nicht rein: Rollen und Rechte, Freigabe-Workflow, verschlüsselte Verbindung, gesperrte USB-Ports und Menüs, Updates gegen bekannte Lücken. Ein Display ohne Verwaltung ist ein Rechner ohne Updates. Beispiel: Rollen für Empfang, Veranstaltungsbüro und Technik; Displays im Hotel-VLAN, getrennt vom Gast-WLAN.
  • Daten aus Systemen, die Sie schon haben: API, Feeds und Schnittstellen zu Kasse, Warenwirtschaft, CRM, DMS, PMS, Kalender oder Stundenplan: Preise, Belegung, Status und Termine erscheinen automatisch, ohne dass jemand tippt. Beispiel: Tagungsbelegung aus dem Veranstaltungs- oder PMS-System auf Türschildern und Lobby, Wetter und Verkehr per Widget.
  • Wegeleitung, Kiosk, Beratung: Menüs, Suche, Formulare und Karten auf Touch-Displays und Stelen; die Software liefert die Oberfläche, das Display den Touch. Ohne dafür gebaute Software bleibt Touch eine Webseite im Browser. Beispiel: Wegeleitung zu Tagungsräumen und Spa an der Touch-Stele, Check-in-Terminal in der Lobby.

Displays: Samsung mit Tizen; Hisense mit Android; iiyama mit Android; Jedes Display mit HDMI über BrightSign-Player. Lizenz: Je Display, im Shop als Einmalkauf; Je Display, Cloud oder im eigenen Netz; Kostenlose Grundversion, Cloud; Player einmalig, Cloud-Verwaltung optional. Inhalte und Vorlagen: Vorlagen, Widgets, Editor im Browser; Vorlagen, Editor, Playlists; Vorlagen, Playlists, Grundfunktionen; HTML, Video, Vorlagen in BrightAuthor. Zeitplanung: Ja, mit Gruppen und Kampagnen; Ja; Ja, Grundfunktionen; Ja, umfangreich. Geräteverwaltung: Status, Einstellungen, Firmware, Neustart; Status, Einstellungen, Updates; Status, Grundeinstellungen; Player-Status, Updates, Protokolle. Integration: API, Feeds, Partner-Apps; API, Feeds; Feeds; API, HTML, Datenquellen, Touch. Passt zu: Rollouts, Filialen, Samsung-Flotte; Hisense-Flotte, Mittelstand; Einzelne Standorte, knappes Budget; Gemischte Displays, Sonderanwendungen, höchste Stabilität. Welche Lösung passt, entscheidet sich an der Display-Plattform, der Zahl der Geräte und den Systemen, die angebunden werden sollen. Wir beraten herstellerneutral, richten das System ein und schulen Ihr Team; die Entscheidung gehört vor den Kauf, nicht dahinter. Hintergrund im Ratgeber Samsung VXT, iiSignage² und Digital Signage Kosten; Player unter Mediaplayer.

Was Sie vor der Bestellung klären sollten

  1. Veranstaltungssystem nennen: Welches Buchungs- oder PMS-System liefert Tagungsbelegung und Gruppennamen für Lobby und Türschilder?
  2. Tagungsräume auflisten: Größe, Personenzahl, hybride Nutzung, Teilbarkeit; daraus Display, Videobar und Verkabelung (Videokonferenzraum ausstatten).
  3. Zimmer-TV festlegen: Anzahl, Größe, Hotelmodus, Chromecast oder AirPlay, zentrale Verwaltung, Montage an Wand oder Standfuß.
  4. Licht in der Lobby messen: Glasfront und Oberlicht brauchen 700 cd/m², Kunstlicht 500 (cd/m²).
  5. Design abstimmen: Rahmenfarbe, Stele oder Hagor-Möbel, verdeckte Kabel, Montage ohne sichtbare Technik.
  6. Montage und Rollout planen: zimmerweise außerhalb der Belegung, Lobby nachts, Inbetriebnahme je Raum als Service.

Angebot für Ihr Hotel

Schicken Sie uns Raumliste (Lobby, Tagungsräume, Zimmeranzahl), Fotos und Ihr Veranstaltungs- oder PMS-System. Sie bekommen ein Paket je Bereich mit Netto-Preisen, für Hotelgruppen als Standard je Haus, auf Wunsch mit Montage außerhalb der Belegung und Einrichtung aus einer Hand.

Häufige Fragen aus Hotels

Was ist der Unterschied zwischen Hotel-TV und normalem Fernseher?

Hospitality-Fernseher haben einen Hotelmodus: Begrüßungsseite mit Gastname, gesperrte Menüs, feste Lautstärke beim Einschalten, zentrale Senderliste und Verwaltung aller Geräte über das Hotelnetz (Samsung LYNK, LG Pro:Centric), Streaming vom Gast-Handy mit automatischer Löschung beim Check-out, Garantie für gewerblichen Einsatz. Consumer-TVs bieten das nicht und verlieren die Garantie. Hotel-TV.

Wie kommen Tagungsbelegung und Gruppennamen automatisch auf Lobby und Türschilder?

Aus dem Veranstaltungs- oder PMS-System über Schnittstelle oder Kalender-Export in ein CMS, das die Türschilder und die Lobby-Übersicht füllt. Viele Hotel-CMS bieten Vorlagen für Begrüßung, Tagesübersicht und Türschild. Alternativ pflegt der Empfang den Tagesplan morgens von Hand im CMS. Wir klären mit Ihrem Softwareanbieter, welcher Weg möglich ist.

Welche Technik brauchen Tagungsräume?

Veranstalter erwarten: ein Display oder eine Wand, die aus der letzten Reihe lesbar ist (75 bis 98 Zoll bis 8 Meter, darüber LED-Wand), ein Tischanschluss mit USB-C und HDMI, drahtlose Präsentation für Gäste ohne Kabel, und für hybride Veranstaltungen Kamera und Mikrofon mit Reichweite bis zur letzten Reihe. BYOD-Betrieb, weil jeder Veranstalter seine eigene Plattform mitbringt. Videokonferenz-Kaufberatung.

Display oder LED-Wand im großen Saal?

Bis 115 Zoll ein Display (Samsung QH115FX mit 1.000 cd/m², iiyama ProLite LE115 mit Mini-LED, beide 4K und ohne Kalibrierung); darüber eine All-in-One-LED-Wand mit 136 bis 231 Zoll, fugenlos und ohne Abdunkelung, oder modulare LED für Bühne und Sonderformat. Beamer bleiben für abdunkelbare Säle mit sehr großen Flächen. LED-Kaufberatung, Ratgeber Beamer oder Display.

Wie hell muss das Lobby-Display sein?

Lobby mit Glasfront und Oberlicht: 700 cd/m². Rezeption mit Kunstlicht: 500. Flur und Restaurant: 350 bis 500. Vorfahrt und Außenbereich: 2.500 bis 4.000 cd/m² mit IP-Schutz. Alle Lobby-Displays brauchen 24/7-Freigabe, weil sie nachts nicht ausgehen. Glossar cd/m² und Nits.

Was zeige ich in der Lobby, ohne dass es wie Werbung wirkt?

Begrüßung der Gruppen und Tagungen des Tages, Wetter und Wettervorhersage, Restaurant- und Spa-Zeiten, Ausflugstipps, lokale Veranstaltungen, Shuttle-Zeiten, dazu ruhige Bilder aus Haus und Region. Angebote (Spa, Bar, Frühstück) als jedes vierte Motiv. Kein Ton, Wechsel alle 10 bis 15 Sekunden.

Was kostet die Ausstattung eines Hotels?

Lobby mit 65-Zoll-Display, 24/7, Wandhalterung und CMS: 1.500 bis 2.500 Euro netto. Türschild 15 Zoll je Raum: 500 bis 900 Euro. Tagungsraum 75 Zoll mit Videobar und USB-C-Tisch: 4.000 bis 7.000 Euro. Hotel-TV 43 Zoll je Zimmer: 350 bis 600 Euro plus Montage. Vorfahrt-Stele 55 Zoll outdoor: 7.000 bis 10.000 Euro. Rollouts mit Zimmer-TVs kalkulieren wir je Haus mit Montagepauschale.

Wie läuft ein Rollout ohne Belegungsausfall?

Zimmer-TVs tauschen wir zimmerweise zwischen Check-out und Check-in, 20 bis 30 Minuten je Zimmer inklusive Hotelmodus-Konfiguration; Lobby und Tagungsräume nachts oder an belegungsschwachen Tagen. Vorab prüfen wir Wand, Strom, Netz und Kabelwege, nach der Montage weisen wir Empfang und Technik ein. Montageservice.